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Ein neues Lieblingslabel, über das ich euch ein bisschen mehr erzählen möchte. Vegane Fair Fashion mit europäischer Produktion. Hier kommt Jan ’n June! 

«Warum gibt es kein stilvolles, nachhaltiges und bezahlbares Modelabel?»

Wie alles begann

Die Frage nach einem stillvollen, nachhaltigen und bezahlbaren Modelabel stellten sich Jule und Anna im Sommer 2013 bei einem Glas Wein in der Hamburger Sternenschanze. Aus Eigenbedarf mit dem Fokus aus Nachhaltigkeit, modisches Design und Bezahlbarkeit wurde ein Jahr später Jan ’n June im schönen Norden Deutschlands gegründet. 

Die ECO-ID für mehr Transparenz

Neben der sozialen und ökologischen Verantwortung, ist die Transparenz ein Teil des nachhaltigen Geschäftsmodells von Jan ’n June. Auf jedem Artikel ist ein QR-Code zu finden, der beim Einscannen zur ECO-ID führt. Ziel ist es, die Quellen und den Weg der verwendeten Stoffe völlig transparent zu halten. Der Code gibt also Auskunft über die Lieferkette in jedem Schritt, wie z.B. die Herkunft der Ressource oder die Endproduktion.

#byebyefastfashion 

Produktion im Familienunternehmen 

Ein wichtiger Produktionsstandort ist Breslau in Polen. Die Kleidung wird bei der Familie Ciborski, einem Familienunternehmen, produziert. Lange war Polen ein wichtiger Textilstandort für Europa. Trotz fehlender Nachfrage nach einer Ausbildung zur Näherin und Nähers sind in Breslau ein paar wenige Produktionen anzutreffen. Neben Polen werden mittlerweile auch Teile der Kollektionen in Porto hergestellt. Portugal wurde somit zum zweiten wichtigen Produktionsstandort für Jan ’n June. 

«Es wird die Vielfalt der nachhaltigen Materialien genutzt und viel Wert auf recyceltes, bereits bestehendes Material, gesetzt.»

Zertifizierte Materialien 

Jan ’n June arbeitet ausschliesslich mit zertifizierten Materialien, wie Bio-Baumwolle, Tencel® oder recyceltes Polyamid. Es wird die Vielfalt der nachhaltigen Materialien genutzt und viel Wert auf recyceltes, bereits bestehendes Material, gesetzt. Zur Verwendung kommt recycelte Baumwolle, recyceltes Polyester oder recyceltes Polyamid. Jula und Anna wünschen sich verbesserte Recyclingverfahren und somit neue Möglichkeiten, um mit bestehenden Materialien zu arbeiten. 

Ein Grossteil der Stoffe aus Bio-Baumwolle sind GOTS– oder IVN-best-zertifiziert. Beide Zertifikate gewährleisten hohe Standards in sozialen und ökologischen Aspekten.

Die Verwendung von Tencel® war lange Zeit, aufgrund der hohen Mindestabnahmevolumens, nicht möglich. Obwohl das Material bei Jan n June seit Beginn der Gründung ganz oben auf der Liste stand.

Bei gewissen Kleidungsstücken kommt recyceltes Polyester aus Industrieabfällen oder Post-Consumer-Kunststoffen, wie PET-Flaschen zum Einsatz. Die PET-Flaschen wurden gemahlen, geschmolzen und anschliessend zu neuen Fasern, wie Garn, verarbeitet. Das GRS-zertifizierte Polyester stammt aus der Türkei. Das hochwertige Garn ist atmungsaktiv, verliert nicht seine Form und fühlt sich auf der Haut weich und seidig an. Dazu ist es noch zu 100% vegan. 

Schon lange habe ich ein Auge auf das Fair Fashion Label Jan ’n June und freue mich sehr, euch eine hübsche Auswahl im Shop präsentieren zu dürfen.